Freitag, 26. August 2016

200 Jahre Friedenseiche in Kucha - Wir feiern das am 27. und 28.8.2016

Die Friedenseiche von Kucha
Schon seit den 70er Jahren haben die Kuchaner Bürger ihre zwei dem Frieden  gewidmeten markanten Laubbäume mit Holztäfelchen mit Jahreszahl versehen, die an die jeweilige Pflanzung erinnert. So ziert die Straße von Kucha nach Oberndorf eine stattliche Linde die auf das Jahr 1871 datiert. Oberhalb von Kucha entlang des Weges nach Breitenbrunn thront eine markante Eiche mit einer Holztafel, die die Inschrift "Friedenseiche 1816" ziert.
Auch wenn die ehemalige Gemeinde Kucha Baum und Grundstück in den 70er Jahren veräußert hat, hat sich doch ein privater Käufer gefunden der den Platz um die Eiche liebevoll pflegen lässt und der nun auch die Anfrage zu einer Geburtstagsfeier sehr entgegenkommend aufgenommen hatte.
Zwar hatte die große Eiche keine zwei Weltkriege verhindern können, aber umsomehr erinnert sie uns in heutiger Zeit an die Bedeutung von Frieden. In diesem Bewusstsein ist die Idee zu einer Geburtstagsfeier entstanden. Die Initiatoren und Festhelfer möchten an den Geist der Stifter erinnern, die nach erlebtem Leid und Schmerz aus Dankbarkeit nach den Napoleonischen Kriegen diesen symbolträchtigen Baum an einem leicht erhabenen Standort oberhalb von Kucha pflanzten. Es wäre heute eine schöne Eiche wie viele andere, wenn da nicht die Tafel "Friedenseiche 1816" den Wanderer oder an der näherstehenden Bank Rastsuchenden sofort auf den Ursprung hinweisen würde und wohl auch etwas zum Nachdenken anregt. Zwei Tage soll nun ein Friedenseichenfest gefeiert werden. Beginnend am Samstag, den 27.8.2016 ab 15:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Der ortsansässige Historiker Robert Giersch, der auch für die Gemeindechronik von Offenhausen verantwortlich zeichnet (zu beziehen im Druckhaus Pfeiffer) wird um 17:00 Uhr mit einen halbstündigen Bildvortrag fundierte und lebhafte Einblick in die Zeit um 1816 geben, als die Dörfer des Gemeindegebiets von Offenhausen durch verschiedene fremde Truppen heimgesucht wurden waren, ehe dann mit Napoleons Niederlage und dem nachfolgenden Wiener Kongress  Europa befriedet wurde.
Das Offenhausener Pfarrehepaar Ann-Sophie und Martin Hoepfner wird im Anschluss eine Friedensandacht halten, ehe dann ab 18:00 Uhr der Schwerpunkt auf die leiblichen Genüsse gelegt wird und man im Sitzen, Stehen oder Liegen (hier sollte dann die eigene Picknickdecke nicht vergessen werden) bis spät in die Nacht feiern will. Für den besonderen Kick sorgt die Cocktailbar mit Kreationen wie dem Kucha Libre oder auch einem Peacemaker. Die Speisekarte lockt mit einem mottogetreuem Friedens-Burger. Das Grußwort kommt vom politischen Burger.
Am Sonntag Vormittag klingt die Geburtstagsfeier aus mit einem Weißwurstfrühschoppen ab 10:30 Uhr.

Auf einen friedlichen, besinnlichen Geburtstag, bei dem das gemeinsame Feiern bestimmt nicht zu kurz kommt freut sich der Bürgerblock Offenhausen.

Mittwoch, 18. März 2015

„Mia ramma aaf“ - Umweltaktion in der Gemeinde

Bürgermeister Georg Rauh und Klaus Freiberger inspizieren das Ergebnis
Offenhausen (GM2)Zahlreiches modernes technische Gerät und bei 80 Helfern auch viel „Bio-Energie“ waren im Einsatz um Wege, Bachläufe und Waldränder zu säubern. Dank guter Planung und Versorgungslogistik konnte die verbrauchte Bio-Energie am Ende wieder vollends rückgewonnen werden.  Ganz Offenhausen wartet nun auf den Frühling und seine Gäste.

Mehr als 160 helfende Hände waren mit großem Eifer bei der Müllsammelaktion in der Gemeinde Offenhausen zu Gange: Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus allen Gemeindeteilen. Darunter viele Feuerwehrmänner, Vereinsvorstände, der Bürgermeister nebst Gattin sowie Gemeinderatsmitglieder aller Fraktionen des Gemeinderates. Sie alle haben mitgeholfen die Dörfer und die Landschaft der Energiegemeinde von achtlos oder gar mutwillig weggeworfenem Unrat zu säubern. Mancher staunte nicht schlecht was da alles zum Vorschein kam: Auto- und Traktorreifen in unterschiedlichen Größen. Des weiteren Folien und Metallteile. Entlang der Wege und Bäche fanden sich hingegen verstärkt Glas- und Plastikflaschen. Zudem ragten einzelne besonders auffällige Fundstücke wie Fahrradteile, Bettgestelle oder auch ein Teil eines Ackerpfluges deutlich aus dem sonstigen Sammelgut heraus. Auch ein stattlicher schwarzer Damenbüstenhalter im Bachlauf und ein Autoreifen, durch den ein Baum gewachsen war, zählten zu den exotischen Fundstücken die bei dem einen oder anderen Sammler für Erstaunen aber auch etwas Schmunzeln sorgten.
Erfreut über das gute Ergebnis der Aktion und etwas fassungslos zugleich zeigte sich Bürgermeister Georg Rauh als er anmerkte: „Man muss sich wirklich fragen was das für Menschen sind, die in der heutigen Zeit noch ihren Unrat einfach in der Natur entsorgen, wo es doch nun wirklich für alles Wertstoffhöfe und andere Annahmestellen gibt“. Erst bei Gulaschsuppe und Leberkäs sowie Kaffee und Kuchen im Feuerwehrgerätehaus Offenhausen legte sich die eine oder andere Verwunderung und wich wieder der Freude über die gelungene gemeinsame Aktion. Der Unabhängige Bürgerblock hatte den Anstoß gegeben und auch die Verpflegung übernommen. Die Gemeinde Offenhausen hatte sich dankenswerter Weise bereit erklärt den gesammelten Unrat zu entsorgen. Zum Erfolg wurde die Aktion, die zum Beispiel in Gemeindeteil Kucha bereits in der 4. Auflage stattfand, aber erst durch die große Beteiligung. Auffällig war, dass viele junge Eltern mit ihren Kindern teilgenommen haben. Organisatoren und Teilnehmer werteten dies als Beweis für ein ständig wachsendes Umweltbewusstsein, aber auch als Beleg für die funktionierenden Dorfgemeinschaften und den Gemeinsinn innerhalb der Gesamtgemeinde.
Offenhausen wartet nun auf den Frühling sowie auf viele Wanderer, Radfahrer, Kneippjünger und auch „Windradtouristen“. Der Hauptort selbst ist darüber hinaus in Vorfreude auf die Gäste anlässlich des Feuerwehrfests im Mai (mit Zieleinlauf des Landkreislaufs) und beim Tag der Regionen am 4. Oktober des Jahres. Gerne kann man sich aber auch schon vor diesen Events von der ordnungsgemäßen Durchführung der Aktion überzeugen.

Mehr zur Aktion unter: http://www.buergerblock.de/Umweltaktion2015/default.htm


Sonntag, 13. April 2014

Bürgerblock Offenhausen unter neuer Führung

Bernd Schmidt (2. Vorstand), Andrea Brandl (Schriftfhr.), Hermann Eberhand (Kassier), Michael Schmidt (1. Vorstand)
Breitenbrunn (GM2) - Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen  stellt Bürgermeister Rauh und den sechs Gemeinderatsmitgliedern des Bürgerblocks in Offenhausen ein Team von insgesamt 14 weiteren Verantwortungsträgern in der erweiterten Vorstandschaft zur Seite.  
Vorstand Richard Schmidt beleuchtete in seinem  Tätigkeitsbericht  die Aktivitäten des Vereins im zurückliegenden Jahr.  Eine 3 tägige Studienfahrt nach Breslau sowie das Zeltlager in der Partnergemeinde anlässlich des Ferienprogramms mit jeweils großer Beteiligung nannte er als Highlights. Aber auch an weniger umfangreiche Aktivitäten, wie die Kinderbetreuung zur Gewerbeschau zusammen mit dem mach-mit Verein wurde erinnert.  Zudem galt es die Kommunalwal des Jahres 2014 zu planen und vorzubereiten.
Kassier Hans Vogel konnte zum 31.12.2013 ein Rekordhoch in der Kasse vermelden.
Besonders dankbar und zufrieden zeigten sich alle mit dem Ergebnis der Kommunalwahlen, das als großartiger Vertrauensbeweis für den eingeschlagenen Weg empfunden wird.  Bürgermeister Rauh wurde mit mehr als zwei Dritteln der Stimmen eindrucksvoll im Amt  bestätigt.  Bei der Gemeinderatswahl  gab es über 20% Stimmenzuwachs gegenüber 2008 für den Bürgerblock. Ohne Umstellung des Sitzzuteilungsverfahrens von d’Hondt auf Hare-Niemeyer hätte das einen weiteren Sitz im Gemeinderat bedeutet.  Was aber die Freude nicht im Geringsten trübe, zumal mit dem neuen Verfahren die tatsächlichen Stimmenanteile gerechter widergespiegelt werden. Mit erneut  6 von 12 Sitzen und der Stimme des Bürgermeisters sei dies eine eindrucksvolle Bestätigung der bisherigen Arbeit. Bürgermeister Rauh ging in seinem Bericht nur kurz auf die Arbeit der Gemeinde ein, da alle Anwesenden in den Wahlinfoabenden sowohl 6 Jahre Rückschau wie auch die Inhalte des Programms von  2014 bis 2020 zuletzt schon oft gehört hätten. Ansonsten so Rauh mit einem Schmunzeln „könnt ihr ja alles nochmal auf
www.buergerblock.de nachlesen“ .

Bei den anstehenden Neuwahlen erinnerte Richard Schmidt an die „Tradition“ seiner Vorgänger Dieter Achatz und Erika Haas, die als jeweilige Vereinsvorsitzende 2002 und 2008 in den Gemeinderat Offenhausen gewählt wurden. Das gleiche Schicksal, so Schmidt, habe nun auch ihn ereilt. Um Verantwortung und Mitbestimmung möglichst breit aufzustellen und weiter zu fördern wolle auch er wie seine Vorgänger den Weg frei machen für neue Kräfte.
Die Neuwahl des 1. Vorsitzenden brachte dann lediglich eine Änderung beim Vornamen. Michael Schmidt aus Offenhausen wurde einstimmig von den 24 anwesenden Mitgliedern gewählt. Im Amt bestätigten wurden der 2. Vorsitzende Bernd Schmidt aus Egensbach, sowie die Schriftführerin Andrea Brandl aus Breitenbrunn. Für den ebenfalls auf eigenen Wunsch aus dem Amt scheidenden Kassier Hans Vogel wurde Hermann Eberhard aus Egensbach zum neuen Kassier gewählt.

Mit zwei Vorstandsmitgliedern aus Egensbach setzt der Bürgerblock damit ein deutliches Signal an Ortschaften wie Egensbach und Schrotsdorf, die im neuen Gemeinderat der Gemeinde Offenhausen leider keinen unmittelbaren Vertreter aus dem Ort haben. Michael Jaster als Beisitzer und zusätzliche Kontaktperson für Schrotsdorf vervollständigt das Team für Egensbach und Schrotsdorf.
Elena Holzammer (Püscheldorf) und Marco Kohl (Kucha) wurden einstimmig als Ansprechpartner und Koordinatoren für die Generation Ü18 gewählt.
Weitere Beisitzer in der erweiterten Vorstandschaft sind Lissy Hänel, Helmut Birkmann und Kalle Kupfer (alle Offenhausen), Thomas Berneiser (Oberndorf), Torsten Röhnicke (Breitenbrunn) und Hans Vogel (Breitenbrunn).
In der Funktion zentrale Koordination und Kommunikation zwischen der Fraktion im Gemeinderat (neben Bürgermeister Georg Rauh die sechs Gemeinderatsmitglieder: Sabine Felßner, Helga Holzammer, Frank Rometsch, Richard Schmidt, Wolfgang Rupprecht und Gerd Müller) und der Vereins-Organisation wurde Gerd Müller im Amt bestätigt. Zu ihm stoßen der Bürgermeister und der noch zu bestimmende Fraktionssprecher als geborene Mitglieder. 
Erste neue Entscheidungen waren die Durchführung einer Nachfeier zur Kommunalwahl 2014 und die Planung einer Umweltaktion im Gemeindegebiet. Die Nachfeier soll im Mai stattfinden und wird somit die erste planerische Herausforderung für die neue Vorstandschaft. Bezüglich Umweltaktion sprach sich die Mehrheit der Versammlung gegen eine Durchführung im Herbst 2014 aus, so dass dieses Projekt nun im Frühjahr 2015 auf dem Plan steht. „Alte Traditionen“ wie Studienfahrten im Zweijahresturnus und das jährliche Ferienprogramm sollen beibehalten werden. Wie auch nach der Kommunalwahl 2008 planen die neue Vereinsführung und die Fraktion im Gemeinderat  einen „Strategiegipfel“,  um gemeinsam Synergien zwischen politischem Programm und den weiteren Aktionen des UBB auszuloten.
Neben der seit 1996 gepflegten Internetpräsenz ist der Bürgerblock bereits seit 2010 in Facebook vertreten. Seit 2013 ist der Bürgerblock auch bei Twitter und mit einem eigenen YouTube Kanal präsent.
Auch daran möchte man festhalten, da Internet und Social Media auch im ländlichen Bereich zunehmend  fester Bestandteil des täglichen Lebens für Alt und Jung sind.

Donnerstag, 13. März 2014

Volles Programm – Viele Gäste – Vielfältige Informationen

Bei der letzten Informationsveranstaltung vor der Kommunalwahl bekamen viele interessierte Bürger aus Offenhausen eine eindrucksvolle Vorstellung wie lebhaft, lebendig und sachlich informativ Wahlveranstaltungen sein können. „Lebens – und liebenswert“ sind nicht nur Worte in einfallslosen Wahlflyern, erläuterte Gerd Müller, als Leiter der Versammlung, den Inhalt des selbst gedrehten Video-Spot des Unabhängigen Bürgerblocks, der zur Einstimmung die Besucher in den Bann zog.
Bürgermeister Rauh klar gegen Wahlkampfversprechungen
Sechs Jahre erfolgreiche Bilanz der Arbeit im Gemeinderat wie auch außerhalb des Gemeinderats  brachte der anschließende Vortrag ans Licht.  Der Bürgerblock sieht sich als klare Gegenposition zu den Parteien. "Karrieredenken einzelner oder Parteipolitik“ ist nicht unsere Sache bezog man klare Position. Bürgermeister Rauh strich die zentrale Bedeutung einer umsichtigen und zukunftsorientierten Haushaltsführung heraus. Unter diesem Aspekt seien die Punkte aus dem Programm des Bürgerblocks konkret und durchdacht.  In dieser Hinsicht ebenfalls ein klarer Unterschied zu losen „Ideen“ wie sie andere propagieren. „Mit mir gibt es keinen unüberlegten, kurzfristigen Aktionismus, wenn wir dadurch unsere Handlungsfähigkeit mittelfristig und langfristig gefährden“, so Rauh. Versammlung und Mitkandidaten stimmten dem mit kräftigem Applaus zu.
Bei der Kandidatenvorstellung warnte 2. Bürgermeisterin  Sabine Felßner vor Fehleinschätzung des  Aufwands für das Bürgermeisteramt. Wer glaube so etwas als Halbtagsbeschäftigung effizient und gewinnbringend für die Gemeinde erledigen zu können, wisse nicht wovon er rede.
Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten warben um Stimmen für Bürgermeister, Bürgerblock und sich, meist mit der Bitte tatsächlich geleistetes zu bewerten und nicht auf Stimmungsmache oder gar Wahlkampfversprechungen hereinzufallen.
Die Vielfalt, Frische und die individuelle Begeisterung der einzelnen Kandidaten waren deutlich zu spüren. Erfreulich, dass auch sechs Frauen zu den Bewerbern zählen. Das ist mehr als die beiden in Offenhausen antretenden Parteien zusammen haben und damit ein klares Angebot an die Frauen in der Gemeine. Die junge Riege überzeugte mit ihrem Auftritt und warb beherzt auch die Interessen der U25 im Gemeinderat zu berücksichtigen.
Georg Rauh, Offenhausens 1. Bürgermeister erläuterte sein Programm für die nächsten 6 Jahre. Neben den zahlreichen Maßnahmen die bereits am Laufen sind, wie der Bau eines Bauhofs mit Feuerwehrgerätehaus, der Bau eines Hochbehälters zur Frischwasserversorgung, sowie die Modernisierung der Abwasseranlage will Rauh auch zügig die nächsten Schritte für ein „schnelles und bezahlbares Internet“ umsetzen. Dabei setzt es auf Glasfaser bis in jedes Haus. Ein weiterer Schwerpunkt  liegt darin die Lebensbedingungen für die einzelnen Bevölkerungsgruppen noch attraktiver zu gestalten. Dies wird forciert durch die Arbeit der geplanten Bürgerstiftung. Nach der Auswertung der gerade abgeschlossenen Bürgerbefragung liegt dabei ein Fokus auf der Herausforderung „Leben im Alter“. Rauh warb für ein starke unabhängige Vertretung im neuen Gemeinderat um die Zukunftsthemen auch wie bisher beherzt und aktiv angehen zu können.
Landrat Armin Kroder, als Gast hinzugestossen,  warb um „Vertragsverlängerung“ als Landrat. Sympathisch, ehrlich und gewinnend sein Vortrag in dem er beispielhaft erläuterte wie viel im Bereich Bildung in den letzten sechs Jahren im Landkreis geleistet wurde. Verwundert zeigte er sich darüber, dass nun manche Partei, die die Beschlüsse mitgetragen hat, nun ihre eigenen Beschlüsse als schlecht und falsch darstellt. Zu Offenhausen Stellung nehmend, hob der Landrat die Tatkraft und Weitsicht von Bürgermeister Rauh bei der Energiewende sehr lobend hervor. Zudem habe er, so Kroder weiter, bei seinem Besuch der Wahlveranstaltung von vor sechs Jahren zum ersten Mal festgestellt welche Innovationskraft und Kreativität in Offenhausen zu finden sei, als damals Gemeinderat Müller über Großleinwand live aus Indien zugeschaltet war. Seither schaue er immer mit einem Auge auf Offenhausen und „was da gemacht wird“.  Ein toller Abend, der „Lust auf“ und „Mut für“ die Zukunft gemacht hat. Weiter so.

Montag, 10. März 2014

Breitenbrunn empfängt den Unabhängigen Bürgerblock

„Sehr sachlich und äußerst interessant“ sei der Abend gewesen, so resümierte ein Breitenbrunner Bürger die Informationsveranstaltung des Unabhängigen Bürgerblocks im Gasthaus Meyer.
Wie in den anderen Gemeindeteilveranstaltungen ging Gemeinderat Gerd Müller als Versammlungsleiter zuerst auf die zurückliegende Amtsperiode ein und zog Bilanz über die Arbeit von  Bürgermeister Georg Rauh und des Gemeinderates Offenhausen. Die umfangreiche Liste dessen was in sechs Jahren geleistet wurde, sei, so Müller, in der Wahlinfomappe auf 5 Seiten ausführlich beschrieben.
Mittels Analyse der Ladungen und Sitzungsprotokolle aller Gemeinderatssitzungen wurde deutlich, dass der Bürgermeister Rauh und sein Team, Taktgeber und treibende Kraft in der Gemeinde sind.
Positiv angetan waren  die Gäste auch von den Bürgerblockaktionen als Verein. Der Fitnesstag, das Kneippfest, die Studienfahrten in den Landtag oder zur UNO wurden nochmal in Erinnerung gerufen.
„Der Bürgerblock tut was! – und was er tut macht Sinn und ist immer ein Angebot an alle Gemeindebürger“ war die Botschaft die glaubhaft vermittelt werden konnte.
Bürgermeister Rauh erläuterter anhand der Unabhängigen Wasserversorgung, der Flurneuordnung und Dorferneuerung sowie der bisherigen Arbeit im Bereich Energie, wie unerlässlich vorausschauendes Handeln und Denken ist um eine Gemeinde erfolgreich weiterbringen zu können. Es wurde deutlich wieviel Zeitaufwand und mit welchen hohen Anforderungen an Verfügbarkeit und Flexibilität das Amt des Bürgermeisters verbunden ist.
Eine Presseschau sowie Politikerstimmen im Original bescheinigtem Bürgermeister Rauh eine ausgezeichnete Arbeit. Die Bundestagsabgeordnete Marlen Mortler – über Video eingespielt – sagt zum Beispiel über Georg Rauh: „… du denkst Zukunft, du machst Zukunft“  und „… weil du dich an die Spielregeln der Mit-Mach-Demokratie“ gehalten hast. Weitere Videos mit Landrat Armin Kroder und dem Landtagsabgeordnetem Norbert Dünkel unterstrichen diese äußerst positive Außenwahrnehmung die Bürgermeister Rauh und die Arbeit des Gemeinderats Offenhausen derzeit genießen.
Bei der anschließenden Kandidatenvorstellung konnte man bestens nachvollziehen, warum das so ist. Bürgermeister Rauh hat erneut ein sehr abwechslungsreiches Team um sich versammelt. Es ist ein „UND“-Angebot, kein „ODER“. Männer und Frauen. Frische Impulse und erfahrene Kräfte. „Alteingesessene“ UND „Zugezogene“.  Die Kandidatinnen (sechs an der Zahl) und Kandidaten verströmten mit ihrer engagierten und beherzten sowie immer authentischen Vorstellung den Teamgeist der nötig ist um Dinge zu bewegen. Die Breitenbrunner dankten es mit anerkennendem Kopfnicken, mit Applaus und auch etlichem Schmunzeln.
Michael Schmidt, selbst einer aus der „Frische-Impulse-Fraktion“ ging in seiner anspruchsvoll gestalteten Präsentation  auf die Spezifika der Kommunalwahl ein. Er erläuterte sachlich, neutral und sehr anschaulich die Möglichkeiten des Kumulierens und Panaschierens bei der Gemeinderatswahl in Offenhausen.
Bürgermeister Georg Rauh ging im Hauptreferat auf das Programm 2014 – 2020 ein. Er machte klar, dass unüberlegte Wahlversprechungen mit ihm nicht zu machen sind. Wohin die Wahlschlager führen, mache uns die große Politik leider täglich vor. Vor allem die laufenden Ausgaben muss eine Kommune im Griff haben. Wer große Versprechungen mache, müsse auch erklären wie das finanziert werden soll.
Bürgermeister Rauh bei der Vorstellung des Programms

An Entlastungen sollen alle Bürger teilhaben. Einer überproportionale Privilegierung einzelner Gruppen macht langfristig betrachtet keinen Sinn und ist zudem ungerecht gegenüber den anderen Bürgern in der Gemeinde. Zur gerechten und breit gefächerten Förderung möglichst Vieler soll nun zusätzlich eine Bürgerstiftung ins Leben gerufen werden. Dadurch können die begrenzten Möglichkeiten der Gemeinde optimal erweitert werden und das Modell der Bürgerbeteiligung und ideal mit eingearbeitet werden.
Als extrem wichtig für Gewerbe und Privathaushalte nannte Rauh die zügige Bereitstellung von schnellem Internet in allen Gemeindeteilen. Dabei setze er auf Glasfaser bis ins Haus, so Rauh.
In 2014 werden die bereits beschlossenen Maßnahmen zur Modernisierung der Abwasseranlage, der Bau des Hochbehälters in Offenhausen und der Bau des neuen Bauhofs mit Feuerwehrgerätehaus in Angriff genommen.
Wichtig, so Rauh zum Abschluss sei ihm weiterhin die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Gemeinde. Wie in Vergangenheit bei Themen wie Flurneuordnung/Dorferneuerung oder auf dem Energiesektor können schnell neue Herausforderungen in einer Amtsperiode entstehen.
Bei den sehr positiven Erfahrungen mit Bürgerbeteiligung durch Befragungen und Arbeitskreise ist sich Rauh aber sicher, dass man gemeinsam mit den Bürgern diesen Herausforderungen gelassen und zuversichtlich ins Auge sehen kann. 

Sonntag, 9. März 2014

Infoveranstaltung in Kucha - auch zu später Stunde noch 'ne schöne Runde

Nach dem Dämmerschoppen im Roten Ochsen am 25. Februar nun die offizielle Wahlveranstaltung im Gasthaus Grüner Baum. Trotz des zweiten Auftritts in Kucha kamen zahlreiche interessierte Bürger aus Kucha, Oberndorf und Püscheldorf um Bürgermeister Rauh und sein Kandidatenteam persönlich kennen zu lernen. Versammlungsleiter, Gemeinderat Müller erläuterte eingangs der Veranstaltung die Aktivitäten von Bürgerblock in den letzten 6 Jahren. Die Arbeit des Bürgerblock im Gemeinderat belegte Müller anhand einer Analyse der öffentlichen Gemeinderatssitzungen. Aus dieser Auswertung wurde deutlich, dass der Bürgerblock der Motor der Gemeinde Offenhausen ist. Entgegen mancher Unterstellung konnte Müller klar belegen, dass konstruktive Vorschläge aus den Reihen der Gemeinderatskollegen von SPD oder CSU/FWG positiv aufgenommen und die Zustimmung des Bürgerblock fanden. So wurden von 7 Anträgen nur einer abgelehnt. Genauso deutlich stellte sich heraus, dass es von Dezember 2009 bis Juli 2013 überhaupt keine Anträge gab. 
Witzig, intelligent und schlagfertig traten die 6 Frauen und 18 Männer in ihrer Vorstellungsrunde auf. Teamgeist und Entschlossenheit sprühten aus jedem einzelnen. Einer der Kandidaten brachte es auf den Punkt: indem er sagte: "Unter den 24 ist kein einziger, der Karriere machen will. Sie können jeden wählen, da ist kein falscher dabei. Jeder will sich ausschließlich für die Gemeinde einbringen".
Michael Schmidt hatte eine eindrucksvolle Präsentation mit Hinweisen zur Wahl vorbereitet. Dabei wurde deutlich, dass in der Gemeinde Offenhausen mehr Frauen als Männer wahlberechtigt sind, 
Bürgermeister Georg Rauh richtete seinen Blick in die Zukunft und erläuterte das Programm 2014-2020.
Er ging vor allem auf die Zukunfsthemen näher ein und betonte die Wichtigkeit beim jetzigen Handeln auch die nachfolgenden Generationen im Blick zu haben. Kurzsichtugen Aktionismus lehne er strikt ab, so Rauh.
Für Kucha schilderte er die aktuellen Verhandlungen zum Ausbau der Ringstraße und verwies auf die geplante Neuanschaffung eines neuen Fahrzeugs für die FF Kucha, das im Zuge des Jubiläums der Ortswehr angeschafft werden soll. Auf Antrag der Gemeinde Offenhausen baue nun der Kreis seine Durchgangsstraße in Püscheldorf aus. In diesem Zuge wird auch ein Gehweg geplant. Trotz fortgeschrittener Stunde gab es noch manchen Plausch an den verschiedenen Tischen.

Und hier das Bild des Abends:


Freitag, 7. März 2014

Bürgermeister Rauh und sein Team 2014 zu Gast in Egensbach

Schrotsdorfer und Egensbacher mit großem Interesse an unabhängiger Gemeindearbeit


Offenhausen und Bürgermeister Rauh - im Spiegel von Presse und Politik
Egensbach (GM2) -  „Ein umfangreiches Programm - abwechslungsreich, konkret und durchdacht“, so lautet die Kurzzusammenfassung der höchst interessanten Wahlinformations-veranstaltung des Unabhängigen Bürgerblocks und zugleich auch das Fazit dessen was sich Bürgermeister Rauh und der Unabhängige Bürgerblock für die Zukunft vorgenommen haben.



„Liebenswert und Lebenswert“ als Ziel für die Gemeinde ist zum beliebten Allgemeinplatz und Slogan in Wahlprogrammen geworden. Auch und gerade hier aber kommt es darauf an, wer es ernst damit meint, wer die Ideen und wer die Kompetenz hat um das „ernsthaft und mit Spaß“ umzusetzen zu können. Mit einem Video Clip als Intro veranschaulichte der Bürgerblock seine Überzeugung, dass Spaß, Kreativität und Tatkraft einhergehen müssen um gemeinsam etwas bewegen zu können.
Die Egensbacher und Schrotsdorfer Bürger folgten gespannt den Erläuterungen von Gemeinderat Gerd Müller, der die Arbeit von Bürgermeister Rauh und die des Bürgerblocks in den letzten 6 Jahren anhand messbarer Kennzahlen anschaulich darstellte. Anhand der ausgewählten ThemenschwerpunkteTransparenz und Vernetzung machte Müller klar, dass eine Vernetzung mit nur einer Partei eine massive Verschlechterung der gegenwärtigen Situation bedeuten würde und dies dazu führen würde, dass die Gemeinde abhängig und schlimmstenfalls sogar erpressbar würde. „Vernetzung statt Vetterleswirtschaft“ ist das was Offenhausen auszeichnet und das was der Bürgerblock will. Diese Unabhängigkeit gilt es zu bewahren. Bürgermeister Rauh unterstrich dies, als er die Erfolge bei der Unabhängigen Wasserversorgung und beim Erarbeiten einer unabhängigen Energieversorgung herausstellte. Eine Presseschau mit Berichten aus den Landkreiszeitungen über Offenhausen, sowie Videos von Mandatsträgern verschiedener Parteien spiegelten die sehr positive Außenwahrnehmung der Gemeinde Offenhausen und speziell von Bürgermeister Rauh wider.
Die anschließende Kandidatenvorstellung, mit sechs Frauen auf der Liste und einer Videozuspielung des Egensbacher Kandidaten Bernd Schmidt, zeigte erneut eindrucksvoll, dass der Bürgerblock nicht eine Partei oder Interessenvertretung ist, sondern ein lebendiger Querschnitt der Menschen in der Gemeinde. Nicht „oder“, sondern „und“ ist die Devise. Männer und Frauen. Alt und Jung. „Zugezogene“ und „Alteingesessene“. Das alles ist Offenhausen. Die Kandidaten selbst unterstrichen dies mit ihren individuellen und authentischen Vorstellungen. Keiner darunter möchte Politiker sein oder werden.

Bürgermeister Rauh - mit dem Blick nach vorne

Georg Rauh ging in seinem Programm 2014 bis 2020 unter anderem kurz auf das Thema Kindergartengebühren ein. So habe Offenhausen seit langem die niedrigsten Gebühren im Landkreis.
Andere Bundesländer haben schon kostenfreie Kindergärten und auch Bayern will dies nun sukzessive umsetzen. Offenhausen unterstützt das, wird aber nicht wegen kurzsichtigem Aktionismus die eigene Haushaltsdisziplin außer Acht lassen. Zudem müssen alle Bevölkerungs-gruppen gleichmäßig weiter entlastet werden. Nur so könne sichergestellt werden, dass Kinder nach Kindergarten und Schule auch später in der Gemeinde noch leben und arbeiten können, und dies auch wollen.
Deshalb so Rauh setze man zum Beispiel auch auf die Eigeninitiative beim Glasfaserausbau und auf die erweiterten Möglichkeiten zur Unterstützung alles gesellschaftlichen Gruppen durch die  Gründung einer Bürgerstiftung.
Michael Schmidt erläuterte in einer anschaulichen Powerpoint Präsentation das Wahlverfahren und die konkreten Ausprägungen der Kommunalwahl für Offenhausen. So sind unter den 61 Bewerbern um das Amt eines Gemeinderatsmitglieds 10 Frauen zu finden. Sechs davon sind beim Unabhängigen Bürgerblock. Darunter die Jugendbeauftragte und die Seniorenbeauftragte. Erstmals, so erklärte Schmidt, wird die Briefwahl im Schulhaus ausgezählt, da die Räumlichkeiten im Rathaus zu beengt sind. Interessant für Bürger die beim öffentlichen Vorgang der Stimmauszählung dabei sein wollen.